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nigte, vielleicht iſt einer unter ihnen, der dieſe Thüre öffnet.“
Zitternd verfügt ſich Margarethe in den Alkov. Sie zieht aus ihrer Taſche ein halbes Dutzend ver⸗
roſteter Schlüſſel von verſchiedener Größe und will
mit einem davon den Verſuch machen, allein ihre unſichere Hand kann das Schloß nicht finden, und Blanca nimmt den Schlüſſel und probirt ihn, aber ohne Erfolg, was ſie mit einem zweiten eben ſo vergeblich thut. Als ſie mit dem dritten den Ver⸗ ſuch macht, ſtößt ſie ein Freudengeſchrei aus, denn der Schlüſſel hat ſich gedreht, und Margarethe be⸗
kreuzt ſich, die Worte ſtammelnd:„Ach mein Gott!
die Thüre wird ſich öffnen!“
In der That, die Thüre weicht Blanca's Anſtren⸗ gungen: ſie öffnet ſich krachend und ſtöhnend. Jetzt bietet ſich den Blicken der beiden Frauen ein vier⸗ eckiges Gemach dar; allein da es bloß von der klei⸗ nen Thüre, die ſo eben geöffnet worden iſt, Licht em⸗ pfängt, da dieſe Thüre ſich im Hintergrunde eines ziemlich tiefen Alkovs befindet und das Zimmer ſchon ſehr finſter iſt, ſo begreift man leicht, daß es in dem Zimmer kaum Tag iſt.
Blanca iſt auf der Schwelle der Thüre ſtehen geblieben und Margarethe drei Schritte zurückge⸗ wichen, die Worte ausrufend:„Sehen Sie.. ſehen Sie, mein Kind, daß ich recht hatte, als ich glaubte, dieſe Thüre führe irgendwohin... O! da iſt es ſo ſchwarz wie in einer Höhle.“
„Laß uns hineintreten, meine Beſte.“


