Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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als ſie ſind, und die Frauen zu verbergen, was ſie ſind.

Unter den verſchiedenen, in dem Laden des Bar⸗ biers verſammelten Individuen befand ſich auch ein Menſch, der mit Niemand ſprach und ſogar an der Erzählung der ſcandalöſen Abenteuer der verfloſſenen Nacht keinen Antheil zu nehmen ſchien. Es war ein junger Menſch, der höchſtens neunzehn Jahre alt ſchien. Er hatte eine Geſichtsbildung, die keineswegs glück⸗ lich genannt werden konnte, denn man gibt dieſen Namen gewöhnlich jenen Jubelmienen, jenen runden, friſchen, rothen und vollen Geſichtern, die Geſundheit und Frohſinn athmen. Dieſer hatte ſchöne Augen, allein eine blaſſe Geſichtsfarbe, edle Züge, allein ein etwas melancholiſches Ausſehen, kurz, er hatte ein ſogenanntes intereſſantes Geſicht; und dieſe ſind im Allgemeinen in der Liebe glücklicher als die glück⸗ lichen Phyſtögmamien.

Die Kleidung dieſes jungen Menſchen war ſehr einfach: keine Verzierung, keine Stickerei war auf ſeinem grauen Rocke zu ſehen, der bis auf die Kniee mit Knöpfen verſehen und nach Art unſerer heutigen kleinen Reiſeröcke geſchnitten war; ſein Gürtel war ſchwarz, keine flatternden Bänder an ſeinen Beinen oder Armen, kein Degen, keine Spitzen, keine Fe dern an den breiten Bändern ſeines Huts.—

Er befand ſich ſchon ziemlich lange in dem Laden

des Barbiers. Bei ſeinem Eintritte hatten ſeine Au⸗

gen etwas Anderes als den Herrn des Hauſes zu

ſuchen geſchienen; er hatte ſie in den Hinterladen ge⸗

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