Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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Erſtes Kapitel. Kataſtrophe.

Georgine war, als wir ſie verließen, von einer Maſſe Anbeter umſchwärmt, welche ſich um die Ehre ſtritten, ſich für die ſchöne Zulma zu ruiniren, und bei dem übertriebenen Luxus, der in dem Häôtel die⸗ ſer modernen Lais herrſchte, utkiihien ſie ihren Zweck auch bald.

Aber in Paris, wo es ſich nur um den Ruf und das Vorurtheil handelt, wechſelt die Mode den Ge⸗ genſtand ihrer Gunſt häufig, und Roſa bemerkte bald, daß eine neue Debutantin ihre Herrin in den Hin⸗ tergrund ſtellen werde; als getreue Zofe benachrich⸗ tete ſie Georgine von einem Ereigniß, dem man vor-, zubeugen ſuchen mußte.

„Madame,“ ſagte ſie eines Morgens zu ihr, „wundern Sie ſich nicht mehr, wenn man Sie ver⸗ läßt, wenn ſich ſeit einiger Zeit weniger Cavaliere

für Sie ruiniren, denn eine neue Schönheit zieht

Aller Blicke auf ſich. Es iſt ein junges, ſechszehn⸗ jähriges, ſehr hübſches Mädchen, und überdieß noch eine Agneſe, eine Unſchuld!...“—„Ach, Roſa, wi können wir es verhindern, daß ſie Glück macht?“

Paul de Kock. XLIV.— 4