Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

168

Damit macht Sansceravate die Thüre hinter ſich wieder auf, zieht Paul herein und führt ihn in die Arme ſeines Vaters; dann ſagt er zu Herrn Ver⸗ moncey:Ich habe Sie des einen Sohnes beraubt, ich führe Ihnen aber den andern wieder zurück. Das ſöhnt mich theilweiſe mit mir ſelber wieder aus.

Herr Vermoncey drückt Paul an ſein Herz, dann blickt er ihn zärtlich an und ruft aus:Ja, ich täu⸗ ſche mich nicht, das iſt der junge Mann, der mir ſo viel Theilnahme eingeflößt hatte; ja, das iſt mein Sohn, mein Herz hatte es bereits geahnt, und je länger ich ihn betrachte, je mehr finde ich in ſeinen Zügen die der unglücklichen Marie. O, Sie ſol⸗ len Ihrer Sache ganz gewiß ſein. Hier iſt Madame Desroches, die Wittwe des braven Mannes, welche Paul aus dem... dort heraus genommen hat, wo er warz ſie kann Ihnen ſagen, was er für einen Zettel bei ſich hatte, als man ihn... kurz, Sie ſehen das Kreuz an ſeinem linken Arme. O, Sie werden ſich überzeugen, daß ſich Alles ſo verhält, wie die ſchöne Dame, welche ſo bösartig iſt, kürzlich geſagt hat. Sie werden ſich überdieß noch überzeugen, daß Sie nicht nur Ihren Sohn in ihm gefunden haben, ſondern daß er auch der tugendhafteſte junge Mann iſt, der auf Erden lebt, und d wenn man Allen, die es verdienen würden, ein Kreuz verliehe, ſchon lange ein ſolches auf ſeiner Bruſt glänzte.

Herr Vermoncey braucht keine weitere Beweiſe

zur Beglaubigung, daß Paul ſein Sohn ſei; doch hört er mit lebhaftem Intereſſe die Erzählung der