11 herbei und machte die Spieler aufmerkſam, daß ſich ein Stadtſergeant nähere.
In einem Nu hatten die Hans⸗Peter ihre Tiſche zugemacht und ſich mit denſelben über Hals und Kopf entfernt. Die Betrogenen blieben ſtehen und betaſteten ihre leeren Säcke; der Eine fragte ſich, ob er wohl ohne den Erlös für ſeine auf dem Markt verkauften Waaren in ſein Dorf heimgehen könne; der Andere, ob er es wagen dürfe, vor ſeinen Kin⸗ dern zu erſcheinen, die ihn um Geld zu Brod an⸗ fordern werden.
Sanscravate und Johann Ficelle ſetzen ihren Weg wieder fort.
„Wir ſind zu ſpät gekommen!“ ruft der Letztere aus;„es iſt Schade. Ich bin überzeugt, wir hätten die Bank geſprengt!... Dann hätten wir aber einen Schmaus gehalten... acht Tage lang wäre nicht mehr von Arbeit die Rede geweſen!— Mir iſt es lieber, daß wir nicht geſpielt haben!“ ſagt Sans⸗ cravate.„Das Geld geht auf dieſe Weiſe ſo leicht hinaus und das Spiel iſt ein übles Laſter!— Ach, warum nicht gar!... Soll ſich der Menſch nicht auch unterhalten? Iſt er nicht geboren, um ſein Leben zu genießen!... nur Kapaunen wie Paul beſtreiten ſo etwas... Ich behaupte, die Spiele ſind die Würze des Lebens!... Sieh', ich will ein Beiſpiel anfüh⸗ ren...— Ach ſchweig'! Dort iſt ein Wirthshaus, das iſt mir lieber als Dein Biribi!“
In dem Augenblicke, wo die beiden Commiſſio⸗ näre in die Schenke hineingehen wollen, hält ſie ein


