Teil eines Werkes 
5. Th. (1844)
Entstehung
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im Winter der Aufenthalt in der Auvergne nicht ſehr luſtig ſein muß.. Ach, hätte ſie mich ge⸗ liebt.. wie ſie ſagte, ich wäre ſo gerne bei ihr ge⸗ blieben in dieſen ſchneebedeckten Bergen mit ihrer Eis⸗ rinde, dieſe wilden Schluchten wären meinen Augen immer lachend erſchienen!

Sei vernünftig, Eduard... die Zeit wird Dich

tröſten... Auch ich liebte Iſaura ſehr! ach! jal..

ich war raſend in ſie verliebt! und doch habe ich dieſe Liebe überwunden.

Eduard antwortet nicht, aber ſeufzend denkt er bei ſich ſelbſt:Er liebte ſie weit nicht ſo, wie ich!

Im Thale angelangt, binden ſie ihre Pferde am gewöhnlichen Orte feſt und gehen auf das Häuschen zu. Alfred ergreift Eduard, deſſen Aufregung zu⸗ nimmt, je näher ſie Iſaurens Wohnung kommen, beim Arm.

Sie iſt zu Hauſe! rief er aus, als er Licht aus einem Fenſter des erſten Stockes ſchimmern ſah. Ach, mein Freund.. laß uns einen Augenblick halten... mein Herz klopft ſo heftig... ſie iſt in ihrem Zim⸗ mer!.. ich fürchtete, ſie nicht wieder zu ſehen... verzweifelte, bald genug anzulangen. Ach! Du hatteſt Recht, Alfred, ich war ein Kind.. Aber ihr Fenſter⸗ laden iſt geſchloſſen, ich kann ſie nicht ſehen, wie ge⸗ ſtern... ſie ſehen!... ohne daß ſie mich hier weiß!

Da Du aber zum letzten Male mit ihr ſprechen willſt, muß ſie wohl Deine Anweſenheit erfahren... Wollen wir nicht pochen?.. oder willſt Du lieber rufen?..