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geheimen Gründe dazu, daß ich Euch darnach frage.
Antwortet alſo ohne Umſchweife... Was ſoll das
heißen?— Ich verlange Euren Namen zu wiſſen.—
Ich heiße, wie mein Bruder, Euſtachius Nicolas.—
Was treibt Ihr?— Der Teufel, ich ſchaffe auf dem
Acker, oder ich fahre Feldfrüchte nach der Stadt.—
Warum ſeid Ihr hierher gekommen?— Nul wie die Andern, um einen Zauberer zu ſehen.— Wer hat
Euch geſagt, daß ich einer ſei?“— Der Friſeur,
der mir dieſen Morgen das Haar geſchnitten hat,
und weil ſchon lange her in unſerem Dorfe kein
Hexenmeiſter geweſen iſt, ſo bin ich heute expres deß⸗
halb in die Stadt gegangen, um Euch zu ſehen.—
Wollt Ihr magnetifirt ſein?— Magne..? Wie heißt Ihr das?— Wollt Ihr, daß ich meine gehei⸗
men Kräfte an Euch verſuche?— Meinetwegen, ja
doch! verſucht, was Ihr könnt!— Nun denn, was
wünſcht Ihr zu wiſſen?— O! Teufel! allerlei!...
Errathet Ihr es denn nicht?— Gewiß, und ich will
Euch ſogleich magnetiſiren.— Ich bin's zufrieden;
wird mich das viel koſten?— Ich nehme nichts dafür.
— O dann ſehe ich wohl, daß Ihr ein Zauberer
ſeid, da Ihr Euren Handel treibt, ohne daß man Euch die Hand ſchmiert.“
Mein kleiner Buckliger ließ jetzt den Bauer auf einen großen Stuhl ſich niederſetzen, beſtrich ihn mit ſeinem magiſchen Stäbchen, aber der Lümmel ließ ſich be⸗ rühren und ſtreichen, ohne daß es die geringſte Wir⸗ kung hatte. Mein Kollege fuhr ihm jetzt mit den Fingern leicht an den Augen vorüber, um ihm das
Paul de Kock. XX, 3
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