Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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Orts ein. Der Wirth achtete anfangs kaum auf uns und ließ ſich in ſeiner Ruhe nicht ſtören; als wir aber die beſten Zimmer und eine ausgeſuchte Mahl⸗ zeit forderten, prüfte er uns mit zweifelhafter Miene, um den Zuſtand unſerer Finanzen kennen zu lernen. Mein pfiffiger Meiſter warf mehre Thaler auf den Tiſch und bewog den Wirth, die Wohiungomielbe auf acht Tage voraus anzunehmen.

Dieſes Verfahren wandelte unſern Gaſtwirth plöt⸗ lich um; er glaubte vornehme Incognitoreiſende vor ſich zu haben, räumte uns die beſten Zimmer im erſten Stock ein und bediente uns aufs Allerpünkt⸗ lichſte.

Mein Herr Wirth, ſagte mein Buckliger zu ihm, als wir uns zu Tiſche ſetzten, Sie wiſſen nicht, wer ich bin, ich will zum Beſten dieſer Stadt indeſſen mein Incognito ablegen; laſſen Sie alſo den Ein⸗ wohnern der Stadt wiſſen, daß ſie, aber nur auf acht Tage, ſo glücklich ſind, den berühmten Gravyraicus, Leibarzt des Kaiſers von China, Magnetiſeur der Favoritin des Sultans von Damas, patentirter Phy⸗ ſiker bei dem Hofe des Königs von Maroeco, Che⸗ miſten des Großveziers von Conſtantinopel und Aſtro⸗ logen des Hetmans der Koſaken in ihren Mauern zu beſitzen. Verkündigen Sie ihnen zugleich, daß ich in dieſem Augenblicke den merkwürdigſten und ſelten⸗ ſten Somnambulen bei mir habe, den je die Welt geſehen. Es iſt ein junger Mann von dreißig Jah⸗ ren, der kaum fünfzehnjährig ſcheint, weil er die Hälfte ſeines Lebens geſchlafen hat. Er iſt im höchſten