Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

115 ſondern er flog nach Hauſe zurück; dann eilte er auf Paulinen zu, überreichte ihr die Urkunden, wodurch ſie wieder in den Beſitz ihres Gutes eingetreten war und rief aus:Nehmen Sie! Nehmen Sie!... jetzt habe ich meine Pflicht erſt erfüllt.

Pauline nahm die Papiere mit niedergeſchlagenen Blicken, dann bot ſie dieſelben wieder Prosper an, indem ſie mit vor innerer Bewegung bebender Stimme ſtotterte:Wenn es mich glücklich macht, dieſes Ver⸗ mögen wieder zurück zu erhalten... ſo iſt es nur deßhalb der Fall, weil ich es mit Ihnen zu theilen wünſche... Nun!... Sie werden hoffentlich mein Anerbieten nicht ausſchlagen?

Prosper konnte ſeiner Empfindung nicht wider⸗ ſtehen; er drückte die Waiſe in ſeine Arme und rief aus:Iſt es denn wahr? Sie lieben mich wirklich?

Er mag mich noch fragen!.. Und Sie?

Ach! Pauline!... haben Sie nicht errathen, warum ich Camilla nicht mehr liebte? Doch ich wage es nicht, an den Beſitz Ihrer Liebe zu glau⸗ ben!. Bedenken Sie, daß ich neununddreißig Jahre alt, ſiebzehn Jahre älter bin, als Sie! Sie ſind mir gegenüber ſo jung!...

Um ſo beſſer, mein Freund, dann habe ich mehr Zeit vor mir, Sie zu lieben.

Einen Monat darauf wurde Pauline, welche ſich bei der Herzogin von Delmas für ihre Verwendung bedankt hatte, Prosper Breſſange's Gattin; Zeugen dieſer Vermählung waren Maximus, der ſich bewogen