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mein Fleiſchtopf möchte überlaufen... Ich will ein⸗ mal die Fleiſchbrühe verſuchen... Sie müſſen mit uns eſſen, Prosper, es wird Euphraſia beſtimmt ein großes Vergnügen machen... ſie ſpricht oft von Ihnen... und es genirt uns nicht im mindeſten... denn wo für Viere iſt, reicht es auch für Fünfe, und wo für Fünfe auch für Sechſe... das ſagen mir unſere Freunde, die Küraſſiere, alle Tage, wenn ſie von ihren Kameraden mitbringen.“
Während Picotin ſolches ſprach, wendete er ſeinen Braten um, und verſuchte ſeine Fleiſchbrühe, ſchüttelte dann unzufrieden den Kopf, holte eine Waſſerkanne und ſchüttete die Hälfte des Inhalts in den Fleiſch⸗ topf, wozu er brummte:„Sie wird wohl noch genug geſalzen ſein... außerdem gibt es dann mehr Brühe, und unſere Freunde, die Küraſſiere, eſſen die Suppe ſo gerne“...
„Du biſt alſo Köchin und Stubenmagd gewor⸗ den?“ fragte Prosper, Picotin beobachtend.
„Meiner Treu! mein lieber Freund, man muß doch etwas thun... der Handel geht ſo ſchlecht!.. meine Frau will kein Dienſtmädchen nehmen... ſie behauptet, ich liebäugele mit ihnen... ſie beſorgt die Schreibereigeſchäfte... und ich die Haushaltung .. Aber, nicht wahr, Sie eſſen mit uns?“
Mit dieſen Worten hatte Picotin die Waſſerkanne
wieder zur Hand genommen, und ſchien, im Falle
einer bejahenden Antwort, entſchloſſen, den ganzen
Inhalt vollends zur Fleiſchbrühe hineinzuſchütten.
„Nein, nein, es iſt mir unmöglich, erwiderte


