Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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zu ihm: Sackerlott, Bürger Carotte, wenn Dich die Regierung für die Bewachung der Tochter des Emigranten bezahlt, ſo muß man geſtehen, gibt ſie ihr Geld nicht umſonſt aus..

Und die große Jeannette, das Dienſtmädchen mit den kecken Augen, war ganz erſtaunt, daß es dem jungen Mann mit der rothen Hoſe noch nicht einge⸗ fallen war, ſie zu küſſen, mit ihr zu ſcherzen und kurz, die Liebesblicke zu erwidern, welche ſie ihm zuwarf.

Beinahe einen Monat war Prosper in Melun, als er eines Morgens beim Durchſehen der öffent⸗ lichen Blätter, die ſein Wirth eben erhalten hatte, die Namen der zuletzt durch den Beſchluß des Revo⸗ lutionstribunals in Paris hingerichteten Perſonen las.

Plötzlich wurde ſein Antlitz blaß, wie der Tod,

ein Schleier trat vor ſein Geſicht und er ſchwankte,

während er flüſterte:Derbrouck!... iſt es mög⸗ lich... dieſer gute Holländer, mein Wohlthäter!... todt!... todt!... vorgeſtern in Paris hingerichtet!...

Was haſt Du denn, Bürger Carotte? fragte der dicke Durouleau, über den Schrecken und die Bläſſe ſeines Gaſtes ganz erſtaunt.

Ohne ihm zu antworten, ſtand Prosper auf, ſetzte ſeine Mütze auf den Kopf, gürtete ſein Schwert um, ſteckte ſeine Piſtolen zu ſich, ſchüttelte die Hand ſeines Wirthes und ſprach:Lebe wohl, ich gehe nach Paris. Nach Paris?... Wie.. warum denn ſo ſchnell?... Haſt Du Befehle erhalten? Etwas geleſen, was Dich betrifft?... Ja... ich muß