Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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wirklich noch nie daran gedacht. Nun, liebes Maͤdchen, ſind wir Schweſtern oder nicht?“—

„Ja, in Chriſto, wie ich hoffe; außerdem nicht!“—

„Es iſt gut! Ich glaubte, Du wuͤrdeſt es beſſer wiſſen, als ich; und damit wir nun die Worte ſparen, ſo kannſt Du ja von nun an „meine gnaͤdige Frau Oberſtin“ weglaſſen.“—

„Ich danke unterthaͤnig! Du biſt zu gut—

„Nein, das bin ich keineswegs. Im Ge⸗ gentheil!— Aber davon ein andermal.— Wie gefaͤllt Dir's heute Abend?“—

„Himmliſch!“—

„So!— Woher kommt daͤs wohl?— Vielleicht daher, weil nun Dein Wunſch, die Frau von Stael zu ſehen, befriedigt worden iſt?“—(Sie lachte bei dieſen Worten iro⸗

niſch.)

Verlegen mit einer Schaͤrpe ſpielend erwie⸗ derte ich:

„O nein, nicht blos deswegen! Aber gleich⸗ wohl hat dieß auch einen Reiz fuͤr mich!“—

„Vielleicht weil Du mit dem Prinzen getanzt

haſt?“—