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dem Souper ein und gerade deshalb machte ich einen ſo entſetzlich ungeſchickten Pas, daß mein Kleid am Wagentritte haͤngen blieb und mit hoͤrbarem Geraͤuſch zerriß.
„Ah, meine liebe Couſine!“— ſprach die Excellenz, die uns in eigner Perſon aus dem Wagen half.—„Was iſt mit Ihrem Kleid?“—
„O, nichts, gnaͤdiger Onkel!“ verſetzte ich in der groͤßten Zerſtreuung, gerade weil ich be⸗ ſtaͤndig an das Gegentheil gedacht hatte. Aber in demſelben Augenblicke, wo ich als Couſine angeredet wurde, ſchwebte mir auch ſchon das ungluͤckliche Wort„Onkel“ unwillkuͤhrlich auf den Lippen.
Ich erroͤthete bis in die Fingerſpitzen.
Und ich hatte nicht einen, zwei oder drei, ſondern wohl zwanzig Zeugen dieſer Unannehm⸗ lichkeiten, denn der ganze Hof war voll jun⸗ ger Herren und Damen, die von dem ſchoͤnen Abend ins Freie heraus zum Ball⸗ und Reif⸗ ſpiel gelockt worden waren. Mein Haar war von der Reiſe noch verwirrt und zerſtreut. Kaum hatte ich daſſelbe wieder geordnet und ein an⸗ deres Kleid angelegt, ſo war das Abendeſſen


