246 Anmerkungen.
den vorhergehenden Strophen, in Beziehung auf die Sprache, geſagt wurde.
Einladung.
„Miſcherin Paſtell.. Waſo⸗ ſerfarbig oͤffnet“ In dieſer Bemerkung uͤber die engliſche Sprache wird nicht in ſo fern von ihr geredet, als ſie, zur Nothdurft des gemeinen Lebens, bloß Dienerin, oft Sklavin iſt: ſondern es geſchieht in der Betrachtung, da ſie, ſobald es auf nichts geringeres, als auf die Darſtellung ankommt, beynah Mitherrſcherin iſt, und jener durch nichts Widerartiges, und oft zugleich Unedles nachthei⸗ lig werden darf. Wenn uns eine engliſche Stro⸗ phe geſungen wird, in der ein lateiniſches, und ein franzoͤſiſches Wort iſt, ſo bekommen wir eben das zu hoͤren, was wir zu ſehn bekaͤmen, wenn uns ein Mahler, der in Oehlfarben mahlt, einen Kopf mit einem paſtellnen Malne, dand waſſerfar⸗ bigen Augen zeigte. In Beziehung auf die beyden
fremden Worte aus verſchiedenen Sprachen, koͤnnte
man ſogar ſagen, daß der Mund in Gyps gear⸗ beitet und das Auge in Kupfer geſtochen ſey. Kein Englaͤnder kann uͤber dieſen Eindruck miturtheilen, der den auslaͤndiſchen Zuſatz zu ſeiner Sprache nicht als ſolchen kennt, und z. E. Delai und Quietus in Hamlets Sekbſtgeſpraͤche fuͤr einhei⸗ miſch haͤlt,


