12 Klopſtocks Oden. 1
Dem ſey Windemens Stimme ein Pfauge⸗ ſchrey, Der aͤltern Teſſe Laͤcheln ein Fratzenblick! Doch warum dieſe ſanfte Schonung? Rauſche, Geſang, mir in andern Toͤnen!
Mit Hohngelache ſeh' ihn der Gaͤnſehirt! Der Buchſtabierer, welcher die Wichter blaͤut, Mit Hohngelach! doch kaltverachtend,
Wer vor der Aehre die Senſe wetzet.
Vom Ritterband' umflattert, und hell vom Stern Muͤß' er mit einem Kammergekäͤtze(ſie, Ja ſie ſey mißvereht!) ſich gatten, Und vor des Weibes Kothurne unſtaͤt, 7
Sein Leben ſchnauben! Wenn er, von jun⸗ gem Rumm Durchdampft, einſt umfaͤllt, muͤſſe den Schat⸗ ten ihm Stortbekers Schatten, in des rothen Phlegethons Wogengeziſch, kielholen!


