18 Der Meſſias.
XI. G. V. 207— 220. Dachten mit ihm dem frohen Gedanken von der
Erniedrung
Mit dem Verſoͤhner, und von dem letzten Tage der Erde
Wonnevoll nach. So ſtanden ſie jeder an ſeinem Grabe.
Von dem Fuße des Bergs bis hinauf zu der Zinne des Tempels Bebete fuͤrchterlicher Moria. Schreckende Wolken Wälziten ſich aus dem Allerheiligſten, ſtroͤmten her⸗ uͤber Durch die Hallen des Heiligen, dann in des Tem⸗ pels Vorhof, Dann gen Himmel. Wohin die ſchreckenden Wol⸗ ken ſich wandten, Bebte die Erd', und ſpalteten Felſen, und huben ſich Stroͤme. Endlich ſtanden die Wolken, gebreitet uͤber die Graͤber, Leuchtender ſtill; und ein Sturmwind brauſt' herab auf die Graͤber,. Aber des ewigen Sohns Allmacht war nicht in dem Sturme! Und die Erde bebt' um die Graͤber: allein des Ver⸗ ſoͤhners
Aullmacht war in der bebenden Erde nicht! Es ent⸗
ſtroͤmten


