Teil eines Werkes 
2. Bd. (1825)
Entstehung
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Zehnter Geſang⸗ 285

X. G. V. 915 928. Deſſen, der raͤchen will, alles zu uͤberlaſſen; noch

minder

Faͤhig, den, der ihm flucht, aus voller Seele zu ſegnen!

Alle, die uͤber das Grab zu ſelten blicken, zu fluͤch⸗ tig

An die Unſterblichkeit denken, zu der du, ihr Gott, ſie gemacht haſt;

Wenn ſie nicht hoͤren die Stimme der Huld, die ſanfte des Vaters:

Herr! ſo ruf ſie durch Leiden zuruͤck aus der furcht⸗ baren Irre.

Aber die ganz von Gott abweichen, das Laſter zum Abgott

Machen, und ſklaviſch dem falſchen, dem ſpotten⸗ den Peiniger dienen,

Die Unſeligen wecke, von ihrem Tode, durch Elend!

Meine Kinder, ach meine Kinder, er liebt unaus⸗

ſprechlich, G Der am Kreuze fuͤr euch ſein Leben dem Ewigen opfert! Iſt es moͤglich, Unſterbliche, koͤnnt ihr euren Ver⸗ ſoͤhner,

Euren Beruf, zu wandeln im Licht, in dem Him⸗ mel verkennen?

Ruͤhre die ſteinernen Herzen mit deiner allmaͤchti⸗ gen Liebe!