Teil eines Werkes 
2. Bd. (1825)
Entstehung
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14 Der Meſſias.

VI. G. V. 149 162. Nicht aufloͤſen, noch laͤchelnde Mienen. Ihn haben die Seinen Alle verlaſſen. Er naht dem Pallaſt. Gott gebe ſein Blut euch!

Als der wuͤthende ſchwieg, trat Satan in die Verſammlung, Und die Freude der Hoͤlle mit ihm. Sie faſſet die Prieſter Schwindelnd; umflattert ihr Auge mit Bildern quel⸗ lender Wunden, Und des bleichen kommenden Todes; umſtroͤmt mit der Stimme Seiner Qualen ihr Ohr. Er verſtummt nun ewig, und uͤber Seinem Gebein empor erhebt der Heiligen Fuß ſich! Lang' ergriff ſie der Taumel; allein noch blieb der Prophet aus: Und ſie wuͤtheten ſehr, und ſandten das zweytemal Bothen. Philo ging mit den Maͤnnern. Es hatte die Schaar den Meſſias Auf dem Wege zu Hannas, dem Hohenprieſter, gefuͤhret. Denn es war der Greis in der Nacht ſchwerduften⸗ den Stunden Aufgeſtanden, zu ſehn den Mann, der Juda ver⸗ wirrte!