Sechster Geſang. VI. G. V. 1— 10. W. dem ſterbenden Weiſen, indem des Todes Gefuͤhl ihm Jede Nerve beſchleicht, die feſtlichen Augenblicke Theurer werden, als Tage vordem; denn der Richter 0 gebietet Nun den letzten Gehorſam, und Tugend, welche, geboren Noch aus brechendem Herzen, ihn auf erhabnere Stufen Seiner Vollendung erhebt: er zaͤhlt die beſſern Mi⸗ nuten Tiefanbetend, und kroͤnt mit Thaten ſie, Thaten 5 der Seele, Die durch ewigen Lohn der ſchauende Richter be⸗ gnadigt. 4 Alſo wurden die Stunden des großen myſtiſchen Sabbaths Feſtlicher, ſchauervoller, und Gott ſelbſt theurer, je naͤher
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