Fuͤnfter Geſang. 3²⁷
V. G. V. 727— 737. Von den Schaaren der Heiligen alle, durch Leiden des Todes Und mit Blute, verſoͤhnt; von dem Halleluja der Himmel, Wenn er Koͤnig wird ſeyn, zu der Rechte Gottes erhoben!
Zitternd erwiedert der Seraph: Wie aber ſoll ich dich nennen, Wenn ich geh zu dem Sohne, die goͤttliche Both⸗ ſchaft zu bringen?
Gott ſprach: Nenne mich Vater! Mit tief⸗
anbetendem Blicke
Und mit heiliggefalteter Hand, ſprach Seraph Elog:
Aber wenn ich, von Antlitz zu Antlitz, im blutigen Schweiße,
Und in die Leiden des Todes gehuͤllt, den Gott⸗ menſch ſehe;
Wenn ich ſeh das Gericht, in des Sohns erloſchnen Geberde,
Und in der muͤden Geberde nur dunkel der Gött⸗ lichkeit Spuren:


