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Fuͤnfter Geſang. 317
V. G. V. 595— 607. Jetzt verſchließt er die bangen Gedanken; itzt laͤßt er ſie jammernd Durch die Schauer der Nacht in vollen Seufzern ertoͤnen:
O du, der du vor mir mit dem Tode ringeſt, wer biſt du? Einer vom Staube gebildet? ein Sohn der niedri⸗ gen Erde, Die verflucht ward, und reif dem Gericht, vor dem letzten der Tage, Und dem offenen Grabe der alten Vergaͤnglichkeit zittert? Einer von dieſem Staube gebildet? Ja! doch es decken Deine Menſchheit Schimmer von Gott! was hoͤh'⸗ res, als Graͤber Und Verweſung, redet dein Auge! So iſt nicht das Antlitz Eines Suͤnders! ſo ſchaut er nicht hin der Verwor⸗ fene Gottes! Du biſt mehr, als ein Menſch. In dir ſind Tie⸗ fen verborgen, Deren Abgrund mir unſichtbar iſt, Labyrin⸗ the Gottes! Ich ſeh ſtets mehr in dir! Wer biſt du? O wende,


