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men unter einigen Gruppen von jungen Leuten, die au⸗ genſcheinlich von demſelben Alter waren; die glänzenden Mondſtrahlen ſpielten gleich Strahlen des Ruhms um die jugendlichen Häupter der ſchlafenden Pilger.
Die Straße, auf der ſie bisher gereidt waren, hatte durch eine flache, unintereſſante Steppe Gegend wurde jedoch, als ſie ſich Chioff, auch genannt wird, Kioff näherten mehr we aber erſt gegen Abend bekamen ſie di heilige ftadt zu Geſicht. 4 1 4 Als ſie zum erſtenmal von einem dem ſie ſtanden, die wirklich einzig ſchöfden ihrer Unzahl von Domen und goldeuen Kuppekn wäͤlche die Sonnenſtrahlen mit glänzendem Lichte zurückwarn, erblickten, ſtimmten die Pilger einſtimmi und Lobgeſang an. Jeder in dem großen nieder, bekreuzte ſich andächtig und ſchickte ſe und Dankgebete gen Himmel. Nach einem mehreren Minuten erhoben ſich alle wieder un geführt von dem“ den Hügel
um auf einer Brücke den Dnhper zu überſchreiten, deſſen Fluthen die Mauer der Stadkäbeſpülen. Viele giengen in ungeduldiger Eile, ohne vorher ihren ermatteten Glie⸗ dern Ruhe zu gönnen gegen die Cathedrale der Ascenſion oder die Kirche des Katakomben, welche etwas entfernt von der Stadt auf den Bänken des Dneppers ſtand. Andere, unter denen Ivan mit ſeinen Gefärthen war, ſuchten Ruhe und Nahrung, ehe ſte am nächſten Morgen den zahlreichen Reliquten, die ſie zu beſuchen gelobt hat⸗ ten, ihre Ehrerbietung erweiſen wollten. Ivan und Javis hatten ihren Charakter ſo gut durchgeführt, daß nicht Einer von dem leichtgläubigen Volke, unter das ſie ſich gemiſcht häatten, Verdacht hatte, ſie ſeyen nicht die, welche ſie zu ſeyn ſchienen.
Den nächſten Morgen ſetzten ſich Ivan und ſeine Gefährten in Bewegung, um auf der gewöhnlichen Tour die Reliquien zu beſuchen. Man ſagt, in manchen Jah⸗


