Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1846)
Entstehung
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Drittes Kapitel.

Von fernem Ufer eine Stimme kam

Man rief man fand ihn nicht mehr in dem Stamm,

Er hatte ſeinen Platz am Nachtfeu'r nicht genommen,

Wir ſehen doch nach ihm er wird Pe uiß noch kommen. r s. Hemans.

Das Tageslicht ſtrömte bereits durch die Oeffnung des Zeltes, als Ivan durch die fröhliche Stimme ſeines Wirthes erwachte, der ſich mit ſeinem bereits ſchon auf⸗ geſtandenen Freunde unterhielt. Auf ihre Anfragen er⸗ klärte er ſich beinahe, wenn nicht ganz wiederhergeſtellt, ſo daß er aufſtehen und ſich anziehen könne, ohne eine Unbequemlichkeit wegen ſeiner Wunde zu fühlen, auch hielt er es nicht für nothwendig, Hagar noch einmal um ihren Beiſtand zu bitten, deren Hülfsmittel dieſe gute Wirkung hervorgebracht hatten. Er war bald auf den Beinen und begleitete Thaddeus und ihren Wirth in die das Lager umgebenden Wälder, wobei letzterer ſeine Flinte umgehängt hatte, ſeinen beſtändigen Gefährten, wie er ſich ausdrückte, um im Falle ihnen ein Wild be⸗ gegnen ſollte, dieſes erlegen zu können.

Mein theurer Wirth, ſagte Thaddeus,der erwar⸗ us Angriff unſerer Feinde auf das Lager unterblieb alſo?

Ich war wenig beſorgt deßhalb, antwortete der Zigeuner,da ich bedachte, daß Graf Erintoff und ſeine Geſellen den Muth nicht haben uns anzugreifen; ſo groß auch ſeine Begierde ſeyn mag, meine Tochter zu beſitzen, ſo wiſſen ſie doch, daß ſie uns zu ihrem Empfange vor⸗ bereitet finden. So ſchlimm ſie auch ſeyn mögen; wir, die aus der Geſellſchaft Verſtoßenen und von Jedermann Verachteten, fürchten ſie nicht. So iſt es meine Herrn, in dieſer unglücklichen Gegend, wo die hochmüthigen

Der Tſcherkeſſen⸗Häuptling. I. 3