raͤthſelhafte Geſchoͤpf durchaus nicht wieder los werden, ſo lenkte ſich auch die Tiſchunterhaltung in kurzem auf das ſchoͤne Eismaͤdchen. Mehrere Anweſende prieſen mit ſonſt nicht eben gewoͤhn⸗ licher Beſcheidenheit ihre koͤrperlichen, andere ihre geiſtigen Vorzuͤge; einige recitirten Verſe von ihr. Ja, als man endlich zu dem fuͤr dieſen Abend angekuͤndigten Schauſpiel uͤbergehen wollte, wurde das eben erſt abgebrochene Thema durch Herumgabe einer gedruckten Ankuͤndigung aber⸗ mahls auf die Bahn gebracht.
Ein gewiſſer Pſeudonymus— er mag hier Ludwig Thymian heiſſen— hatte zu Folge derſelben den Entſchluß gefaßt, zur angenehmen Erinnerung an die dießjaͤhrige Brunnenzeit und zum Beſten der Dichterinn, eine Sammlung ih⸗
rer kleinen, einzeln zerſtreuten Gedichte, unter dem Titel: Fanchon's Zugaben, zu veran⸗ ſtalten. Ihr Portraͤt, eine der ſchoͤnſten Anſich⸗ ten des Badeorts, und Muſikbeylagen ſollten das Buͤchlein zieren. Er erſuchte alle Freunde des Guten und Schoͤnen, ihm zu dieſem Behufe die etwa nur in ihrer Hand befindlichen Verſe des liebenswuͤrdigen Eismaͤdchens auf kurze Zeit zu uͤberlaſſen, und— nach Befinden zu praͤnu⸗ meriren, oder Praͤnumerationsgelder einzu⸗ ſammeln. 1


