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artig zur Guitarre ſang, ein liebliches compo⸗ nirtes Balladchen gefunden.
Immer geſpannter forderte ich B. auf, ſich doch auf eins dieſer Gedichtchen, waͤr' es auch noch ſo klein und unbedeutend, zu beſinnen. „w„Eben faͤllt mir eins bey,“— verſetzte er— das ich mehr als hundert Mahl wiederholen ge⸗ hoͤrt habe. Kaum wuͤrden ſie gerade dieſes der Sanftmuth unſerer Fanchon zutrauen!“ „Laſſen ſte hoͤren!“ „Sie wiſſen ja wohl, daß ſich auch der ſanfte
Dichter. unter den Badegaͤſten befindet. Der berühmte Kritiker ℛ. war ſchon einige Wochen fruͤher hier eingetroffen. Dieſer hatte jenen einige Mahle aus ſeinem Hinterhalte angegriffen, X. aber, deſſen nicht achtend, oder auch inen Feind unterm Vifir nicht kennend, bey dem Herrn XX. wie bey andern hier befindlichen Gelehrten, ein Viſttenbillet abgeben laſſen. Dieſer papirenen
Hoflichkeitsbezeigung nun uͤberhob ſich XX. in
mehrern Geſellſchaften, als einer Art Bittſchrift um guͤnſtige Verſchonung; X. hingegen wuͤrdigte ihn nicht des Anſehens, geſchweige denn einer
Entgegnung. Auf dieſe Weiſe ſchien die ganze Sa⸗
che vergeſſen, als X. ſich kurze Zeit darauf bey
Fanchon einen Teller— die Verleumdung be⸗
hauptet, mit Stachelbeeren— kaufte. Da blickte denn unter den Weinhlaͤttern eine Karte hervor.


