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1 Die Eishütte.
„Haben ſie die Eremitage ſchon beſucht?2— fragte mich Freund B. kurz nach meiner Ankunft am Brunnen zu***—„Richt? Nun ſo kommen ſie gleich mit. So lange ſie das ſchoͤne Eis⸗ maͤdchen nicht geſehen haben ſind ſie ein Fremd⸗ 8 ling fuͤr die hieſige feine Welt.⸗. 3 Er nahm meinen Arm, und fuͤhrte mich nach
einer von Platanen, Akazien und Wallnußbaͤu⸗ men freundlich beſchatteten Wieſe.
Hier ſtieg ein Tempel leicht empor, erbant von Birken nnd bedeckt mit Nohr;
4 Doch roſ'ge Scherze tanzten anf der Schwelle,
geführt vom loſen Cypripor; 3 3 denn wißt, ein Prieſterinnenchor,
im Morgenhut, verhuͤllt von neid⸗ ſchem Flor,
wie man's nur ſelten ſieht, umringte die Eapelle.
In ſchoͤnen Gruppen foßen, auf Divans; auf dem Raſen, orinnen mild und ſproͤde,


