Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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war kurz gefaßt. Er wußte, welches Loos ihm bevor⸗ ſtand, ſobald er in die Hände Conſtantin's fiel, und die Pflicht der Selbſterhaltung gebot ihm alſo, auf ſeine Flucht bedacht zu ſein, ehe es hierzu zu ſpät. war. Mit drei Sprüngen befand er ſich an der Thür, im nächſten Augenblick war ſie aufgeriſſen. Aber der Großfürſt hatte ſeine Entfernung bemerkt und rief jetzt: „Halt! Er flieht! Ergreift ihn! Er iſt meiner Rache ver⸗ fallen, ich will ihn zu Tode prügeln laſſen für ſeine Unverſchämtheit!“

Dieſe Worte erreichten noch das Ohr unſeres Be⸗ kannten, als er ſich bereits im Freien befand und in wilder Haſt Hecken und Büſche durchbrach, um ſo ſchnell wie möglich zu dem verborgen gehaltenen Kahn zu gelangen.

„Fort“, rief er, indem er athemlos in das Hinter⸗ theil deſſelben ſprang,„fort, ſo ſchnell wie möglich, denn die Meute iſt uns wahrſcheinlich bereits auf der Spur, und wenn man mich feſtnimmt, ſo kann ich noch Gott danken, wenn man mich blos mit geſchorenem 8 Kopfe und Ketten an den Füßen als Strafgefangener nach Sibirien transportirt.“

„Was iſt denn geſchehen?“ fragte Jakuſchkin beſtürzt.

„Was ſoll geſchehen ſein! Ich habe meine Schöne bei einem zärtlichen téte-à-téte mit dem Großfürſten

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