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der Nacht gedeckt kamen Beide unbemerkt hinaus in das Freie. Neue belebende Kraft ſchien jetzt durch Urachs Nerven zu ſchauern, als er ſich gerettet ſah und von der reinen Himmelsluft wohlthätig angehaucht fühlte; aus leichterem Herzen athmete er zum Himmel empor, und ſank mit freudigem Danke an den Buſen ſei⸗ nes edelmüthigen Freundes. Dieſer richtete ihn jedoch in ſeinen Armen empor, indem er ihn darauf aufmerkſam machte, daß noch nicht alle Gefahr vorüber ſei, ſo lange ſie noch in der Nähe der Burg weilten, wo ſehr leicht ein Verräther erwachen, Urachs Flucht ent⸗ decken und ſie vereiteln konnte. Mit zärtlicher Aengſtlichkeit ermahnte daher Conradin ſeinen Freund zur Eile, und mit aller Anſtrengung ſeiner noch übrigen Kraft erreichte endlich Urach an dem Arme ſeines Freundes und Befreiers in dem düſtern Grauen des anbrechenden Ta⸗ ges den Hain, wo tief im Gebüſch verſteckt die Klauſe des frommen Eremiten lag.
Auf Conradins Klopfen ward die Thüre der kleinen friedlichen Hütte geöffnet, und


