Teil eines Werkes 
3. Bd. (1850)
Entstehung
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aufs neue an dem Buſen ſeines⸗ edeln annä des hinzuſinken. une Gi „Armer Freund,“ flüſterte iöm Conradin voll Mitleid zu,„mir bangt ſehr für Euch, und Euere Schwäche erſchreckt mich; denn Euere Krankheit ſcheint mir eben ſo groß zu ſein, als die Gefahr, die Euch hier umgiebt. Zur Flucht habt Ihr nicht Kraft genug und gleichwohl würde ein längeres Verweilen un⸗ ter dieſem Dache Euch unvermeidliches Ver⸗ derben bringen. Doch weiß ich noch einen ſichern Ausweg für Euch, wenn Ihr meinen gutgemeinten Rath genehmigen wollt. Nicht fern von dieſer Burg, in dem benachbarten Haine, weilt ein frommer Eremit, der heilige Benedikt; zu dieſem laßt uns eilen, mit Freu⸗ den wird der fromme Mann Euch unter ſein friedliches Dach aufnehmen und Euch Arzt und Freund ſein. Dort ſucht Euch die Rache Euerer Verfolger nicht, und nur die Freund⸗ ſchaft, die Euch in der Tiefe Eueres Kerkers zu finden wußte, wird Euch dort ſuchen, und Euch Troſt und Freude bringen. Wenn Ihrf