wollten, und von dem Geſchick geleitet in den Hafen von Joppe einliefen, wo wir unver⸗ hofft den ſchändlichen Hauptmann jenes Schiffes fanden, der aus Furcht vor der wohlverdien⸗ ten Strafe und vor den Drohungen meines Ritters auf ſeinen Knieen um Gnade flehte und Euer Schickſal uns bekannte. Ohne Säumen flogen wir nun hierher nach Sydon, und Heil uns, daß es uns gelang, Euch die längſt entbehrte Freiheit wieder zu geben!“ „So ſprach das edle Weib,“ fuhr der Greis fort,„und ich war nun zum zweiten Male in dem ſchönen Beſitze meiner Freiheit. Meinem Eide eingedenk, ſchloß ich mich an die Streiter der Kirche an, und dieſe Narben von verharſchten Wunden, die mir die Wuth der Sarazenen ſchlug, mögen Dir, mein Sohn, zeigen, wie oft ich in dem Kampfe den Tod ſuchte, der mich von der Bürde meines Elen⸗ des wohlthätig befreien ſollte. Doch, lieber
Sohn, einem Jeden iſt ſein Ziel geſetzt, das keine menſchliche Macht zu verrücken vermag;
nach ſieben Jahren das heilige Land verlaſſen


