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wurfs, aber, guter Alter, halte es nicht für Man⸗ gel an Vertrauen zu dir und deiner Rechtſchaffen⸗ heit, wenn mein Mund verheimlichte, was ich ſelbſt ſo gern auf immer vergeſſen möchte. Wenn du einen Namen für deinen unglücklichen Gaſt brauchſt, ſo nenne ihn Godwin—(mit bittendem Blick und Ton) aber erlaß——
Bodo.(ſchnell einfallend.) Genug, ich verſtehe dich und erlaſſe dir, dein Unglück ehrend, eine Er⸗
klärung und Schilderung deſſelben. Sei wer und
was du willſt, du biſt unglücklich, dieß iſt mir ge⸗ nug, um dir meine Freunzſchaft zu ſchenken. 4 Fremder. Du biſt ein edler Mann, deſſen
Freundſchaft zu verdienen ich ſuchen werde.—
Doch ſage mir, wer iſt dieſer holde Knabe? Bodo. Auch ein Sohn des Unglücks, der es
aber zu ſeinem Wohl noch nicht weiß, daß er es iſt.
Fremder. Armer Knabe! das ſagte mir mein
Herz wohl, indem es mich bei deinem erſten Er⸗
blicken ſo mächtig nach dir hinzog, daß dich das


