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auf ſeine Gaſtfreundſchaft keinen Einfluß. Er iſt der Beſitzer mehrerer anſehnlichen Schlöſſer in der umliegenden Gegend, und jedes derſelben ſteht dem Wanderer gaſtfreundlich offen, ja es iſt ſogar Be⸗ fehl des Grafen, jeden vorüberziehenden Fremdling anzuhalten und ihn in die Burg einzuladen, wo er ſtets Ruhe, Erholung und Erquickung jeder Art findet. Weniger iſt dieſes jedoch der Fall mit der Burg Oranto, der Stammveſte ſeines Hauſes, in welcher er gewöhnlich ſich aufhält. Jedoch würde ſich auch dieſe dir öffnen und dir gaſtfreundliche Aufnahme ſchenken, wenn du es nur ſo viel als möglich vermeideſt, ihm unaufgefordert zu nahe zu kommen, oder dich in die Geheimniſſe der Burg und des Grafen eindrängen zu wollen. Sorg⸗ fältig weicht er dem Anblicke der Menſchen aus, und wie ſehr iſt der Zuſtand deſſen zu bemitleiden, der bis zu dieſer an Menſchenhaß grenzenden Men⸗ ſchenſcheue herabſank. Fremder.(mit ſchmerzhaftem Ausdruck.) Ach


