1.
„Woher des Weges?“— tönte der Zuruf ei⸗ ner männlichen Stimme, aus dem wildverwachſenen Gebüſche, durch die Stille der Nacht, dem einſa⸗ men Wanderer entgegen, der jetzt durch das Felſen⸗ thal ſchüchtern daher ſchritt. Forſchend blickte die⸗ ſer umher, als er in dem Schimmer des Mondes einen Alten erblickte, der, mit einem ſtarken Baum⸗ aſte bewaffnet, ihm in den Weg trat und fragend fortfuhr:„Wie komniſt du in dieſe ſchauerliche Wildniß?“
„Sch mochte dir dieſe Frage zurückgeben,“— erwiederte der Wanderer, indem er einen Schritt
zurücktrat und mit ſchüchternem Blick den Waldbe⸗


