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wehenden Fahnen Yſamo's und Latago's Krieger im ſchoͤnen bruͤderlichen Vereine. Von ſeinen Getreuen umgeben, mit dem Ausdrucke beſeligen⸗ der Gefuͤhle, die ſeinen Buſen fuͤllten, folgte ihnen der gluͤckliche Hugo, mit lautem Jubel begruͤßt von ſeinen dankbaren Kindern, um der geliebten Braut zum Empfange entgegen zu eilen. Schoͤn wie der aufgehende Stern des roſen⸗ bekraͤnzten Morgens, naͤherte ſich Latago's edle Fuͤrſtentochter im zahlreichen Gefolge den Armen des geliebten Braͤutigams. Ihr ſanftes Auge glaͤnzte doppelt ſchoͤn in der Thraͤne des Ent⸗ zuͤckens, die in ihren Blicken ſchwamm; voll Unſchuld und Milde glich ihr Laͤcheln dem himm⸗ liſchen Zauber eines Engels der Liebe, und ein einfaches prunkloſes Gewand erhoͤhete ihre Reize mehr als der koͤſtlichſte Schmuck. In ihrer Be⸗ gleitung befanden ſich die edeln Maͤnner Baſſino und Collino, nebſt Scipio, dem jungen Grafen Montaldi und einige vertraute Freunde ihres
Vaters; ihr zur Seite ſaß ihre muͤtterliche Ere:
zieherin und die Pflegerin ihrer ſchuldloſen Liebe, die betagte ehrwuͤrdige Herzogin von Natoli, aus deren Mutterhaͤnden der wonnetrunkene Hugo die zaͤrtlich geliebte Aurora, von ihren Segens⸗ wuͤnſchen begleitet, empfangen ſollte. Jedes Herz ſtrebte der Kommenden mit den lauteſten


