Teil eines Werkes 
4. Theil (1821)
Entstehung
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Gemahls, ihrem Sohne, als Erben des kleinen Natoliſchen Staats, abgetreten hatte. Sie zog dem laͤſtigen glanzvollen Gedraͤnge der großen Welt das lang erſehnte Vergnuͤgen vor, im ver⸗ trauten Umgange mit ihrer Freundin Natur, ihre

Tage auf ihrem paradieſiſchſchonen Vallino zuzu⸗ 4

bringen. So verdankte denn Aurora die herr⸗ liche Entwickelung und Ausbildung ihres Geiſtes und Herzens, womit ſie in der Folge zu einem wuͤrdigen Gegenſtande allgemeiner Achtung wur⸗ de, allein der liebevollen Sorgfalt ihrer muͤtter⸗ lichen Erzieherin.

Lange ſchon hatte Prinz Hugo von Yſamo, Aurorens Schoͤnheit und innere Vorzuͤge ruͤhmen gehoͤrt, und die innigſte Bewunderung und Ver⸗ ehrung zog ſein Herz zu ihr hin, als er auf ſei⸗ nen Reiſen Gelegenheit erhielt, die liebenswuͤr⸗ dige Fuͤrſtentochter perſoͤnlich kennen zu lernen. Ungeachtet der damaligen feindſeligen Spannung beider Hoͤfe lebte die edle Herzogin auf ihrem Schloſſe in ungetruͤbter Ruhe. Auf ſeine Ankunft vorbereitet, nahm ſie den wackern Hugo wohl⸗ wollend und gaſtfreundlich auf, deſſen vortref⸗ liche Eigenſchaften ihm in kurzer Zeit ihr Wohl⸗ wollen erwarben.

Umfloſſen von dem ſanften Zauber ihrer un⸗ ſchuld, ſchwebte ihm Aurora entgegen, und nunße,