deſſelben verwetten moͤgen; denn mein Herr 8 hatte alles ſo geſchickt dazu eingeleitet und vor⸗ bereitet, daß aller Verdacht gegen ihn ſchweigen und dieſer einzig auf den jungen Grafen Mon⸗ taldi fallen mußte. Dianora ging nach dem Kloſter ab, wo ſie die Zuruͤckkunft ihres Braͤu⸗ tigams erwarten wollte, und hierauf baute mein Herr die Ausfuͤhrung ſeines Planes. Ich hatte mich, dem erhaltenen Befehle gemaͤß, auf dem Wege dorthin mit einigen handfeſten Maͤnnern im Hinterhalte verſteckt und erwartete den Wagen mit Dianoren und ihrer Pflegemutter. Er er⸗ ſchien und wurde von ein paar verkappten Be⸗ dienten des jungen Grafen Montaldi und den, ihnen von uns verſchafften und mit mir einver⸗ ſtandenen Gehuͤlfen angehalten, um Dianoren dem jungen Grafen zuzufuͤhren, der es freilich nicht ahnete, daß mein Gebieter die Abſicht hatte,
die ſchoͤne Beute fuͤr ſich felbſt zu erhaſchen. Ich
ranß gjedoch mit meinen Leuten ploͤtzlich vor, in⸗
me ich den Gegnern zurief, im Namen des Sehnen und des Grafen Montaldi, ihre Beute fahren zu laſſen, worauf die mit mir einverſtan⸗ denen Gehuͤlfen eilig die Flucht nahmen, und ich
Dianoren gluͤcklich auf das alte Waldſchloß mei⸗
nes Kerrn entfuͤhrte. dſ. Welche Tollkuͤhnheit! ſogar den


