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thun, in Ihr Zimmer einzudringen, um Sie vor der Ruͤckkehr Ihres Gemahls zu beruhigen. Ihr Zuſtand haͤtte ſehr leicht ihn zu Vermuthun⸗ gen der Wahrheit leiten koͤnnen, die Ihrem bei⸗ derſeitigen eintrachtsvollen Frieden Gefahr drohe⸗ ten. Jedoch laſſen Sie mich vollenden, um Ihr fruͤheres Mißtrauen gegen mich voͤllig zu beſeitigen. Graͤfin. Es verdient doch gewiß Entſchul⸗ digung, wenn ich argwoͤhniſch wurde wegen der Sorgfalt, womit Du mir als Albero ſo gefliſſent⸗ lich auswichſt, und wegen der verdaͤchtigen trau⸗ lichen Unterhaltung, worin ich Dich einige Male mit Cerrino uͤberraſchte. Amadeo. Gerade uͤber die letztere bin ich Ihnen noch eine Erklärung ſchuldig. So auf⸗ merkſam ich auch Cerrino beobachtete, ſo mußte gleichwohl meine Bemuͤhung an ſeiner Verſchmitzt⸗ heit ſcheitern, ſolange ich mich in einer zu großen Entfernung von ihm hielt. Unter dem Scheine des Eigennutzes kam ich ihm daher auf halbem Wege entgegen, indem ich mich von ihm zur Theilnahme ſeiner Anſchläͤge erkaufen ließ. Ich ſchauderte vor dem Gewebe hoͤlliſcher Bosheit zu⸗ ruͤck, womit ich Ihre Familie jetzt umgarnt ſahe. Waͤhrend er beſonders Ihren Sohn darin feſt verſtrickte, um alle Schuld des beabſichtigten Bubenſtuͤcks gegen Dianoren allein ihm aufzu⸗


