426
Spaziergaͤnge im Augarten giebt, daß die In⸗ ſelchen der Donau von den ſie beſtuͤrmenden Wogen verlaſſen worden ſind und ſich bald mit dem Laube der Erlen und der Buchen bekraͤn⸗ zen werden. Dieſes Laub, beſte Freundin, das der Himmel mir auf Erden finden ließ, ſoll unſer Haupt beſchatten, es wird wiederum un⸗ ſere ſuͤßen Unterhaltungen beſchuͤtzen! Sonne des Praters und der Leopoldsſtadt, ich begruͤße dich! der Tag ſei geſegnet, wo ich meinen Auf⸗ enthalt zu Wien nahm! geſegnet ſei die Stunde, wo Charlotte von Oedenburg die Guͤte hat, ſich deſſen zu erinnern. F. Styndall.
P. S. Miß Riverß, deren Intereſſe mich einige Zeit theils zu Hauſe gefeſſelt, theils in der Stadt herumgetrieben, hat keinen von den Briefen, die ich an ſie in verſchiedene Haͤfen adreſſirt hatte, erhalten und wird morgen fruͤh nach Montpellier in Frankreich, abreiſen. Es iſt ein intereſſantes Weib. Ihre Geſichtsbil⸗ dung iſt nicht uͤbel, obgleich die Sorgen ihre Schoͤnheit etwas vermindert haben. Tom Syl⸗ cock ſoll ſie begleiten; ſeine Abweſenheit ſetzt mich einige Wochen in Verlegenheit, aber es
3——ÿõ


