man waͤre beleidigt. Urtheilen ſie nun von dem Werth, das Sie dem Lobe mittheilen koͤnnen! In dieſem Canal ſcheinen die Worte wie ge⸗ wiſſe Waſſer ihren bittern und ſteinigen Gehalt abzuſetzen. Nur Gabriely hat meines Wiſſens eine ſo reine und toͤnende Stimme wie die Fuͤrſtin, wenn alſo Ihre Majeſtaͤt ſich ein ſol⸗ ches Organ borgen, um eine nicht weniger ſchmeichelhafte als verdiente Achtung zu bezeu⸗ gen, ſo wollen Sie Ihre Gunſt vollkommen machen.“
„Sie wiſſen, Duval,“ ſagte der Erzherzog laͤchelnd,„daß wir beide uͤber das Verdienſt der Gabriely im Urtheile ſo ſehr von einander ab⸗ weichen, daß, was mich anbelangt, der Ver⸗ gleich nicht paßt.“
„Da dauern mich Euer Majeſtaͤt Ohren le antwortete Duval,„fuͤr meine Rechnung bleibe ich bei der Parallele, da ſie der Fuͤrſtin nicht unwuͤrdig iſt.“
„Wenigſtens vereinigen wir uns alle in dem, was Sir Styndall betrifft,“ meinte der Kaiſer. „Er hat ſich in Wieden niedergelaſſen, und in dieſer Originalitaͤt iſt etwas, was ich gar nicht tadle. Ich haͤtte es an ſeiner Stelle eben ſo gemacht. Weniger Unruhe, weniger Kutſchen⸗


