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durch ſein ſcheinbares Vergehen die Verachtung Charlottens auf ſich geladen habe; denn daß es nur Zorn oder Empfindlichkeit ſei, wagte er nicht ſich zu ſchmeicheln.
Styndalls Ausfluͤge wurden nothwendiger Weiſe ſeltener; ſie hatten einen großen Theil ihres Intereſſes verloren. Von jetzt an be⸗ ſchraͤnkten ſie ſich bloß auf den Prater und zuweilen auf Baſteien. Die Tage verfloſſen ohne die Laſt ſeiner Leiden zu erleichtern. Der Auguſt nahte ſchon ſeinem Ende; die Luſtwaͤl⸗ der begannen ſchon von einander durch die ver⸗ ſchieden Farben abzuſtehen. Friedrich ging im hintern Theil des Praters in der Naͤhe des Orts, wo die Donau, in mehrere Arme ſich theilend, eine Menge kleiner Inſeln bildet, die ſo dicht mit Laub und Buſchwerk uͤberwachſen ſind, daß die Sonnenſtrahlen nicht durchzudrin⸗ gen vermoͤgen. Die Buͤrger, ſelbſt die Kuͤnſt⸗ ler Wiens laſſen ſich gewoͤhnlich des Sommers in ihren Mußeſtunden von Kaͤhnen nach die⸗ ſen ſchattigen Plaͤtzen uͤberfahren, und eſſen mit
ihrer Familie bei den Speiſewirthen, die dort
etablirt ſind. Styndall beſtieg mit dem Wun⸗ ſche, dieſer Freude des Volks beizuwohnen, ein kleines Fahrzeug, bezahlte den Fuͤhrer deſſelben


