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haben es entſchieden. Du ſteheſt einem Throne nah; alſo ein Abgrund gaͤhnt zwiſchen uns, den ich nicht uͤberſpringen werde, um dich hin⸗ ab zu reißen. Und wenn nun deine zarte Guͤte, wenn deine unnachahmliche Grazie deinen reiz⸗ vollen Abenbgeſellſchaften vorſteht, naht dann nicht auch der Stolz⸗ ſich in deinem Saale niederzulaſſen? In welcher Rolle ſoll ich dort auftreten? Soll ich nun, da ich mir die Nach⸗ ſicht einiger Perſonen von Verdienſt, die dort zuſprechen, erworben habe, die Neugierde der Andern naͤhren, ſie vergnuͤgen, ſie zum Denken bringen, im Protocoll⸗ und Kanzleiſtyl ſie um Verzeihung bitten, daß ich ſelbſt denke? Nein Charlotte! Friedrich Styndall verehrt dich, und dies beweißt, daß ſeine Seele noch nicht ver⸗ gluͤht iſt: Glaube mir, er wird in deinen rei⸗ chen Zimmern nicht von einer thoͤrichten Liebe ſeufzen! Nein, er wird nie Gegenſtand des Ge⸗ ſpoͤttes deiner Freunde werden! Dich nicht mehr ſehen, iſt grauſam, aber wenn ich zu leben be⸗ ſchlieſſe, ſo muß es wenigſtens mit deiner Ach⸗ kung geſchehen.“
Die Feder entſank Styndalls Hand; er brach die Blaͤtter, denen er ſeine geheimſten Gefuͤhle anvertraut hatte, zuſammen, ohne ſie


