ſens geſchleudert, das ich fliehen will und zu dem mich alle Kraͤfte meiner Seele hinreißen? Du haſt mich umgewandelt, du haſt mich mit den ſtrengen Beſchluͤſſen des Geſchicks in Kampf gebracht; aber ich moͤchte dich nicht in meinem Daſein vermiſſen; nein, ich moͤchte es nicht, ſollten auch die groͤßten Uebel auf mich einſtuͤrmen; denn wenn du mir auch alles was ich verloren habe, klar zeigſt, ſo haſt du mir auch alle Schaͤtze der Menſchennatur aufgethan, haſt mir die hoͤchſte Gluͤckſeligkeit auf Erden vertraut! Mein ganzes Ungluͤck iſt, daß ich nicht bei Zeiten die Lippen von dem Becher zuruͤck zog, der ihnen geboten ward. Wie ein Unſinniger verweilte ich, ſtatt zu fliehen, bis der Nauſch mich eingenommen hatte; deshalb wanken meine Fuͤße auf dem Wege der Tugend. Und du holdſeliges einer hoͤhern Sphaͤre entſtiegenes Weſen, warum haſt du dich bis zu mir herab⸗ gelaſſen, da doch zwiſchen uns nichts gemein ſein ſollte? Dein Laͤcheln, deine Toͤne, deine Schoͤnheit, deine noch ſchoͤnere Seele hatten mich mit Netzen umſponnen; es war genug, mich ihnen zu entziehen, es war vielleicht mehr, als man von menſchlicher Schwaͤche fordern kann; und du nahſt, mit deinem allmaͤch⸗
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Dämonio der umherwandelnde Unhold oder: das verschleierte Bild aus den Höhen des Schreckhorns : eine abenteuerliche Erzählung / vom Verfasser des Lorenzo
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