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ſind; ich darf mich im Geiſte unter das vaͤter⸗ liche Dach verſetzen; die Scheidewand zwiſchen uns iſt uͤberſprungen Die Guten ſind uͤber⸗ zeugt, daß ihr Sohn, von dem ſie ſich zu tren⸗ nen den Muth hatten, gluͤcklich iſt; ſie haben es mir geſagt, ſie ſchreiben es mir als einem vertrauten Freunde, von dem man nichts zu fuͤrchten hat. Sie irren ſich; aber was macht es aus? Wenn dieſe edlen, wuͤrdigen Eltern. ſich uͤber die Lage freuen, in die ſie mich ver⸗ ſetzt zu haben ſich ſchmeicheln, ſo werde ich gewiß nicht ſo grauſam ſein, ihnen ihren Wahn zu nehmen.“
Als Styndall dieſe Worte niedergeſchrieben, zog er ſeine Brieftafel aus der Taſche, durch⸗ ſuchte einige Minuten lang ihre Faͤcher vergeb⸗ lich, warf ſie dann ploͤtzlich aͤrgerlich in einen Kaſten ſeines Schreibtiſches und fuhr fort zu ſchreiben:
„Ich muß unter einem feindlichen Geſtirn geboren ſein, daß ich gezwungen bin, ſogar die Zeugniſſe des Antheils, den ich unter einem fremden Namen bei meiner Schweſter hervor⸗ rief, zu vernichten. Die Flamme hat die Pfaͤn⸗ der einer tugendhaften Freundſchaft verzehrt! Auch nicht eins dayon hat ſie mir aufgeſpart.


