Teil eines Werkes 
4. Theil (1830)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

450.

Seit dieſem Zeitpunkt naͤhert ſich in den Abendſtunden ſelten ein Landmann der Burg Helvin. Hat er ſich verſpaͤtet, ſo macht er gewiß, beſonders im Winter, einen Umweg, um ſie zu vermeiden. Man erzaͤhlt, daß alljaͤhrlich in der Nacht von 13 auf den 14 Juny die wenigen, in die Mauer angebrachten, nach vorn heraus⸗ gehenden Oeffnungen der Burg, dem Rei⸗ ſenden hell erleuchtet erſcheinen, und wenn er vor dem Burgthore voruͤber koͤmmt, er das Innere des Gebaͤudes noch glaͤn⸗ zender erleuchtet ſieht, daß er Stimmen ertoͤnen hoͤrt, die Trauerpſalmen in klaͤg⸗ lichen Weiſen ſingen. Der Landmann verſichert, an dieſem Tage, einen langen, ſchwarz gekleideten Mann, mit einem Stocke von Ebenholz in der Hand, nach dem Vor⸗ hof der Kirche von St. Nolf hingehen geſehen zu haben; andere behaupten er ſei ihnen an der Waldſpitze begegnet, noch andere wollen ihn auf den Kirchhof von