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lohren. Ich bin weit entfernt Ihren Schmerz vermehren zu wollen, er iſt oh⸗ nehin furchtbar genug, und ich bitte Gott, daß er ihn, nach ſeiner Barmherzigkeit, lindern wolle, aber ich kann Ihnen nicht bergen, daß in dieſen Mauern, ſeit dem Ungluͤck des Fraͤuleins von Beaumanoir, unendlich viele Thraͤnen vergoſſen worden ſind: Deffiebant prae lacrymis oculi mei, conturbata erant viscera mea, effun- debatur in terram jecur meum propter conqunssationem filiae populi mei. ³)
— Ich habe es Ihnen ſchon geſagt, ehrwuͤrdiger Greis! alles dies iſt mein Werk, wohl kann ich durch Ihre Hand einige armſelige Entſchaͤdigungen den be⸗ 8
*) Meine Augen fließen mit Thraͤnen Tag und Nacht, und hoͤren nicht auf, denn die Jungfrau, die Tochter meines Volks, iſt graͤulich zerplagt und jaͤmmerlich geſchlagen. Jerm. XIV. v. 17.


