neben Dir mich befunden, meine Hand in der Deinigen gefuͤhlt, mein Auge aus
Deinen Blicken Nahrung fuͤr meine Zaͤrt⸗
lichkeit geſchoͤpft haͤtte, waͤhrend die Le⸗ benskraft aus Mangel an Zufluß haͤtte verloͤſchen muͤſſen, glaubſt Du nicht, ſage ich, daß die Schmerzen der Trennung die meinen Buſen zerreißen, fuͤr mich noch herber geweſen ſeyn wuͤrden? Rein Kle⸗
mentine, nie wuͤrde ich den Muth gehabt
haben, mich freiwillig zu einem Opfer zu entſchließen, das zu verſchieben unmoͤglich geweſen waͤre! Haͤtteſt Du wuͤnſchen koͤn⸗ nen, mich in einen ſo angſtvollen Zuſtande die Welt verlaſſen zu ſehen? Meine theure Freundin, Du wirſt mir hierinnen, waͤr's auch nur in Beziehung auf mich ſelbſt, Gerechtigkeit wiederfahren laſſen, und Deine Henriette wird von Dir deshalb Verzeihung erhalten.“


