Teil eines Werkes 
3. Theil (1830)
Entstehung
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Toilettenkuͤnſten ihre Zuflucht, um die zu beunruhigenden Verheerungen ihres Aeu⸗ ßern zu verbergen. Ihre Zaͤrtlichkeit lehrte ſie durch eine Art von Eleganz den Reſt ihrer ſchwindenden Reize herauszuheben, und ſo ihre Freundin uͤber ihren wahren Zuſtand zu taͤuſchen. Vielleicht war es das erſte Mal, daß ein anderes Gefuͤhl, als der Wunſch zu gefallen, ein weibliches Geſchoͤpf vor dem Spiegel fuͤhrte. Man konnte den kaum denkbaren und doch wahren Erfahrungsſatz aufſtellen, daß eine heldenmaͤßige Selbſtverlaͤugnung auf der Burg Helvin in dem zweckmaͤßigſten Ge⸗ brauch phyſiſcher Verſchoͤnerungsmittel ei⸗ nen traurigen und unſchuldigen Unterricht ertheilte.

Herr Bonnet hatte ſich einige Monate lang durch dieſe Liſt taͤuſchen laſſen, end⸗ lich aber war er dahinter gekommen, und