Teil eines Werkes 
3. Theil (1830)
Entstehung
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Zweigen an deren Stelle er uun tritt, froͤh⸗

lich hervorbricht. Jetzt im Herbſt haben dieſe Sommerlatten ſchon gebraͤunt, ſchon zeich⸗ nen ſie ſich weniger aus, und bald wird ſich ihre Farbe in der Farbe des Ganzen auf⸗ loͤſen, deſſen Aeſte, ſo wie ſie ſich von ihrem hundertjaͤhrigen Stamme entfernen, nach und nach ſelbſt ihre Nadein verlieren. So geht es mit dem Leben Henriette, ſo geht es uns jetzt. Unſer Gruͤn iſt ver⸗ blichen und bald werden wir unter dem dunkeln Geſtraͤuch verſchwinden. 4 81

„Meine junge Freundin, antwortete Henriette, noch glaͤnzeſt Du an der Spitze Deines Zweigs, wie der junge eben her⸗ vor geſchoſſene Trieb, und fern noch iſt die Zeit, die Dein Gruͤn braͤunen koͤnnte. Aber um bei Deinen Bilde zu bleiben, wuͤrden wir uns hienieden nicht gluͤcklich ſchaͤtzen koͤnnen, wenn dieſelbe Ordnung⸗