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leidet, ſprach er mit ſchmerzlicher Theil⸗ nahme von den traurigen Vorfalle, erklaͤrte ſich laut fuͤr Klementinens Tugend, ohne
im Grunde ſelbſt recht zu wiſſen, wie er
ſte mit der Lage dieſer jungen Woͤchnerin in Einklang bringen koͤnnte, und verſi⸗ cherte uͤbrigens, ſich ſo lange beruhigen zu wollen, bis Lucifer oder ein anderer Engel des Lichts das Raͤthſel loͤſen wuͤrde. Herrn Leny blutete das Herz; er ſtieg hinter Herrn Bonner die Treppe hinauf, ſtand aber in ſeiner tiefen Betruͤbniß jeden Au⸗ genblick ſtille, ſich auf das Gelaͤnder ſtuͤtzend und die Worte Jeremia's halblaut wieder⸗
holend:„Die Krone unſeres Haup⸗
tes iſt abgefallen. O wehe, daß wirſo geſuͤndigt haben.“) Kaum war er in Klementinens Zimmer getreten,(denn
*) Klagelieder Jeremis V. t6.


