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„Mein kheurer Freund, ſagte er, Sie
ſehen mich heut ſchmerzlich betruͤbt, ja in
Wahrheit, kaum weiß ich mich zu faſſen, und zwar aus Theilnahme fuͤr die achtungs⸗ werthe Familie, die uns beiden gleich theuer iſt. Der Tod Eduard Delpont's iſt ein großes Ungluͤck, lieber Freund, groͤßer noch als wir geglaubt haben.
Herr Leny.— Es iſt wahr, daß ſein Vater durch eine ſchoͤne, kokette und ehrgeitzige Frau beruͤckt, zur zweiten Ehe geſchritten iſt; Haec est enim tentatio ho- minum; aber die Vicomteſſe iſt reich ge⸗ nug, um den Antheil an ſeiner dereinſtigen Verlaſſenſchaft, der ihr dadurch entgeht, verſchmerzen zu koͤnnen. Auch ihre Toch⸗ ter legte eben ſo wenig Werth darauf, und als ſie mit mir davon ſprachen, ſchien mir die eine wie die andere ſo wenig da⸗


